Liebe Beterin, lieber Beter,
Gott hat sich in Jesus Christus selbst offenbart. Das ist das unüberbietbare Glaubensgeheimnis des Christentums. In Christus hat nicht jemand etwas über Gott offenbart, sondern in Ihm hat sich der Vater selbst und ganz ausgesprochen. Christus ist das Wort Gottes, Er ist Gott. Und wir dürfen durch Ihn das Wesen Gottes kennen und erfahren.
Eine Stelle in Jesaja, die mir kürzlich begegnete, hat mich darüber noch einmal neu nachdenken lassen. Dort heißt es: „So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch erhaben sind meine Wege über eure Wege und meine Gedanken über eure Gedanken“ (Jes 55,9). Jesaja verkündet den Herrn als „über den Menschen erhaben“, als einen Gott, der sich wesenhaft vom Menschen unterscheidet und völlig andere „Gedanken denkt“ und „Wege geht“ als der Mensch. Mit der Fleischwerdung des Wortes Gottes und durch Christi Lehre und Leben können wir jedoch sagen, dass Christus uns die Gedanken Gottes offenbart hat und wir als Menschen Seine Gedanken kennen und an ihnen teilhaben dürfen.
Und das wiederum nimmt uns in die Pflicht, nicht nur immer wieder selbst „den Herrn zu suchen“ (Jes 55,6), sondern auch andere auf diese Suche mitzunehmen, anderen von Gott zu erzählen und dazu beizutragen, dass auch sie Sein Wort hören und Ihn finden können.
Jesus spricht einmal im Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Mt 20,1-16) davon, dass der Gutsherr selbst in der elften Stunde, als sich der Arbeitstag eigentlich schon dem Ende zuneigt, noch neue Tagelöhner vom Markt anwirbt (Mt 20,6). Warum noch zu so später Stunde? Weil er möchte, dass auch diese Arbeiter noch ihren Tagelohn bekommen, den sie zum Überleben dringend brauchen. Diesen Wunsch des Gutsherrn müssen wir uns selbst zu eigen machen. Alle Menschen sollen „in den Weinberg“ kommen, sollen das erhalten, was sie physisch und geistlich überleben lässt.
Lassen Sie uns deshalb wieder neu „unserer“ Schwangeren in ihrer Not annehmen, die Seine Hilfe, Seinen Beistand und Seinen „Lohn“ so dringend zum Leben und Überleben nötig haben. Wenn wir ihnen Gottes Liebe vorleben, sie durch unsere konkrete Nächstenliebe und unser Gebet spürbar und erfahrbar machen, dann ist das der beste Weg, um sie „anzuwerben“ und mitzunehmen in Seinen Weinberg, in dem uns das Leben in Fülle verheißen ist.
DANKE FÜR IHR GEBET:
Constanze* geht den Weg mit ihrem Baby. Weil die Paarkonflikte leider noch nicht geklärt sind, möchte sie gerne in Kontakt mit ihrer Beraterin bleiben.
Leonora wurde klar, dass sie eine Abtreibung niemals übers Herz bringen würde. Sie hat sich für ihr Kind entschieden, obwohl sich der Kindesvater weiterhin mit dieser Entscheidung schwertut.
Virginia ist laut ihren Angaben inzwischen in der 14. Woche und bekommt ihr Kind.
Melanie konnte sich dem Gedanken an ihr Kind bisher vorsichtig öffnen. Aufgrund der psychischen Belastungen ringt sie aber weiterhin noch mit sich.
Sandra hatte kürzlich erneut einen Abtreibungstermin in Holland vereinbart, den sie in letzter Minute dann doch wieder absagte. Sie möchte ihr Kind eigentlich bekommen, weiß aber nicht, ob sie dem Druck des Kindesvaters noch lange standhalten kann.
Sehr herzliche Grüße und weiter fest im Gebet verbunden
Ihr
Dr. Markus Arnold
GEBETSBRIEF OKTOBER
PS: Heute ist der Tag der Schwangeren. Mit der Bestellung eines Rettungspakets können Sie konkret mithelfen, Schwangere in Not „anzuwerben“ und ihnen Rat, Orientierung und Hilfe zum Leben zu schenken. Verteilen Sie Flyer, Visitenkärtchen und Plakate zur Profemina-Beratung in den Praxen, Geschäften und Einrichtungen Ihrer Umgebung.
Ihre Bestellung können Sie über 1000plus.net/rettung – oder über kontakt@1000plus.net und 089-540 410 50 – aufgeben. Danke!
*Die Namen und alle persönlichen Angaben wurden geändert.
