Liebe Beterin, lieber Beter,
wir leben in einem bis vor wenigen Jahrzehnten nicht gekannten Wohlstand. Wir erleben die bislang längste Friedensepoche, die Deutschland je gesehen hat. Wir leiden in der Regel keinen Hunger und haben meist das Nötigste zum Leben. Es geht uns „gut“ – im Vergleich zu vielen anderen Menschen in anderen Erdteilen dieser Welt. Und doch ist unsere Zeit wie kaum eine andere von Angst vor der Zukunft, von Defätismus und Hoffnungslosigkeit geprägt. Wohl auch deshalb, weil all das letztlich nicht trägt, weil all das selbst zerbrechlich ist, weil niemand Wohlstand, Frieden und Freiheit für immer garantieren kann. Die Hoffnung des Menschen braucht einen anderen, unzerstörbaren und alle Schwierigkeiten überdauernden Grund! Wahre Hoffnung zeichnet sich letztlich dadurch aus, dass sie selbst im Angesicht des Todes nicht erlischt.
Liebe Beterin, lieber Beter, lassen Sie uns heute der Frage nachgehen, ob wir zu jenen Menschen gehören, die diese wahre Hoffnung haben. Und, wenn ja, was der Grund für diese Hoffnung ist? Könnten wir jedem „Rede und Antwort stehen“ (1 Petr 3,15), der danach fragt, warum wir hoffen, sogar trotz persönlicher Sorgen, trotz des Weltgeschehens, trotz einer ungewissen Zukunft? Die Antwort liegt für uns Christen in der Menschwerdung und in der Erlösungstat Jesu Christi begründet. Dank Ihm, unserem Retter und Erlöser, dürfen wir darauf hoffen, dass Gott es gut mit uns und unserer Welt meint, dass Er das Schicksal der Welt in Seiner Hand hält und dass uns ewiges Leben verheißen ist. Unser Verstand kennt die Antwort auf die Frage nach der wahren Hoffnung, die dem Tod ins Gesicht lacht und ausruft: „Tod, wo ist Dein Sieg? Tod, wo ist Dein Stachel?“ (1 Kor 15,55). Aber kennt diese Antwort auch unser Herz? Glauben und hoffen wir wirklich? Sind wir wirklich zuversichtlich, auch in jenen Stunden, in denen wir den Eindruck haben, dass „unser Vertrauter nur noch die Finsternis ist“ (Ps 88,19)?
Liebe Beterin, lieber Beter, lassen Sie uns die Antwort auf die Frage nach unserer Hoffnung immer wieder neu in unserem eigenen Herzen suchen. Dort wartet der Herr auf uns. Nur dort werden wir Ihm wirklich begegnen. Und nur dort kann Er uns mit wahrer Hoffnung und mit tiefem Glauben beschenken. Und nur dann können wir wirklich zu Zeugen dieser Hoffnung werden, die die Welt und die „unser Nächster“ so bitter nötig hat.
DANKE FÜR IHR GEBET:
Regina* hat sich für ihr Kind entschieden. Sie zieht mit ihrem Partner zusammen und hat schon Freunden von ihrer Schwangerschaft erzählt.
Rahel und Clarissa waren beide sehr dankbar für die Beratung und dafür, ihre Gedanken mit jemandem teilen zu dürfen, der ein echtes Interesse an ihnen hat. Zu beiden gibt es aber derzeit keinen Kontakt.
Auch zu Miranda ist der Kontakt derzeit abgebrochen.
Aurelia erlitt noch während der Konfliktzeit eine Fehlgeburt. Sie schreibt: „Ich bin mittlerweile etwas erleichtert, dass mir die Entscheidung abgenommen worden ist.”
Sehr herzliche Grüße und weiter fest im Gebet verbunden
Ihr
Dr. Markus Arnold
GEBETSBRIEF JUNI
PS: Unsere 1000plus-Muttertagsaktion geht in die Verlängerung: Bis zum 21. Juni können Sie hier ganz konkret „Zeuge der Hoffnung“ für viele Mamas werden. Mit einer Spende ab 29 Euro können Sie „unsere“ 1000plus-Mamas beschenken, denen tatsächlich noch das Nötigste für sich und ihr Baby fehlt: 1000plus.net/muttertag
*Die Namen und alle persönlichen Angaben wurden geändert.
